Ist Kefir gesund? Darum fermentiert man Molke

Fermentierung führt zu Bioaktivstoffen und dem Wachstum freundlicher Bakterien.

Der Name Kefir stammt vom türkischen Wort "keyif" ab und bedeutet "Wohlbefinden". Bei der Fermentierung oder Fermentation findet eine Vorverdauung der Molke durch Kefir-Mikroorganismen statt. Es entstehen probiotische Bakterien wie Bifido Der Prozess der Fermentierung führt auch dazu, dass ein bestimmter Teil der Molken-Proteine auf ganz natürliche Weise in Di- und Tri-Peptide aufgespalten wird. Im Gegensatz zu großen Proteinketten sind die Di- und Tri-Peptide wie kleine Kettenstücke und können vom Körper so leichter aufgenommen werden.

Laktose wird durch Fermentation umgewandelt

Die Fermentation führt auch dazu, dass potentiell eher unbeliebte Bestandteile aus der Molke (whey) umgewandelt werden und im fermentierten Endprodukt nicht oder kaum noch vorhanden sind. Dazu gehört z.B. auch Laktose (Milchzucker), welche in Milchsäure umgewandelt wird. So berichten Menschen, die eine Laktosesensibilität haben, dass sie Kefir gut vertragen. 

Fermentation ist natürlich

Die Fermentation von Lebensmittel ist völlig natürlich und wurde bereits vor Aufkommen der Agrargesellschaften (neolitische Revolution) vom Menschen genutzt.

Der Kefir kommt ursprünglich aus dem Kaukasus und ist dort ein Nationalgetränk. Anders als Buttermilch, welche aus entrahmter Milch gemacht wird, wird Kefir aus Molke gemacht. Insbesondere bei Weidemilch, die sich durch ihre besondere Fettsäuren auszeichnet, macht es Sinn sie zu Kefir statt Buttermilch zu verarbeiten.

Fermentation bei Supplements

Auf Grund der Vorteile und Nutzen der Fermentierung macht es natürlich Sinn sie auch für Supplements wie Eiweißpulver zu nutzen. In industriellen Herstellungsverfahren soll es möglichst schnell gehen, um Kosten zu sparen. Die Fermentation braucht allerdings ca. 24 Stunden - Zeit, die nicht viele Supplement Hersteller bereit sind aufzubringen. Anders bei uns: wir bringen nun exklusiv das Protero Kefir Whey auf den Markt.